Login

CASHY-Analyse: Stadt-Landgefälle bei Autopfand

pr-bild
  • 9,87 Millionen Euro Transaktionsvolumen in Wien, Graz auf Platz zwei, gefolgt von Linz

  • Wiener:innen setzen ihr Auto am seltensten als Pfand ein

  • Uhren von Wiener:innen doppelt so häufig verpfändet wie von Oberösterreicher:innen

  • Steirer:innen und Oberösterreicher:innen verpfänden Smartphones um zwei Drittel seltener als Wiener:innen

Wien, am 23. Februar 2023 – Die Online-Pfandleihe CASHY hat die Daten ihrer österreichischen Standorte analysiert und verglichen. Das Ergebnis: Wiener:innen haben in den letzten zwölf Monaten Wertgegenstände um insgesamt 9,87 Millionen Euro über CASHY verpfändet. Auf Platz zwei liegen Grazer:innen mit 2,53 Millionen Euro, dann folgen Linzer:innen mit 1,84 Millionen Euro. Der Wiener CASHY-Standort wurde als erstes eröffnet, danach folgten Graz und Linz.

Die Gegenstände, die dabei eingesetzt werden, unterscheiden sich: Steirer:innen und Oberösterreichr:innen beleihen ihr Auto häufiger als Wiener:innen. Der Österreichvergleich zeigt: Grazer:innen verpfänden ihr Fahrzeug besonders oft. Wertvolle Uhren werden hingegen von Wiener:innen doppelt so oft verpfändet wie am Linzer CASHY-Standort, der beim Beleihen von Luxusuhren im österreichischen Durchschnitt liegt. Ihre Smartphones verpfänden Steirer:innen und Oberösterreicher:innen aber um zwei Drittel seltener als Wiener:innen.

Männer beleihen häufiger als Frauen

Besitzen Männer mehr Wertgegenstände als Frauen? Unabhängig davon sind Männer auf jeden Fall eher bereit, diese auch zu verpfänden. Egal, ob bei Autos, Schmuck oder Münzen – die Tendenz zeichnet sich in allen Kategorien ab. Besonders ausgeprägt ist der Geschlechterunterschied in ganz Österreich bei Fahrrädern und Computern.

Luxushandtaschen sind hingegen die Frauendomäne. Hier ist das Geschlechterverhältnis genau umgekehrt. Acht von zehn CASHY-Kundinnen, die Handtaschen verpfänden, sind weiblich.

Gründe für den Abschluss eines Pfanddarlehens sind breit gestreut: CASHY-Kund:innen finanzieren oft Urlaube und Geschenke mit ihrem Kredit, begleichen damit aber auch häufig bereits bestehende Schulden.

Finanzielle Engpässe sind nach Angaben der Schuldenberatung nur bedingt geschlechtsspezifisch. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist Arbeitslosigkeit bzw. eine Verschlechterung des Einkommens gleichermaßen und mit Abstand der am häufigsten genannte Grund für eine Verschlechterung der finanziellen Situation. Als zweithäufigste Ursache wird mehr bei Frauen als bei Männern schlechter Umgang mit Geld genannt.

Eine misslungene Selbstständigkeit rangiert mit fast einem Fünftel der befragten Männer auf Platz 3 als Grund für eine Überschuldung. Auch bei Frauen ist der Misserfolg mit dem eigenen Unternehmen der dritthäufigste Grund, jedoch nur mit einem Anteil von 12,2 Prozent.

Deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen sich bei den Ursachen im Zusammenhang mit einer gescheiterten Partnerschaft. So liegt der Anteil an Männern, die durch eine Scheidung oder Trennung in eine Überschuldung geraten, 5 Prozentpunkte unter dem der Frauen. Von finanziellen Nachteilen aufgrund von Bürgschaften oder Mithaftungen sind hingegen rund jede zehnte befragte Frau, aber nur 2,6 Prozent der Männer betroffen. Umgekehrt verhält es sich mit Unterhaltsverpflichtungen, die 5,7 Prozent der Männer, aber nur 2 Prozent der Frauen als Ursache einer Überschuldung angeben.

Über CASHY

CASHY ist Österreichs größtes Online-Finanzierungsportal für Menschen und Unternehmen, die kurzfristig Geld benötigen. Herzstück des Unternehmens sind die Online-Portale CASHY.at und CASHY.de, mit denen Kundinnen und Kunden in Österreich und Deutschland mehr als 60.000 Wertgegenstände ohne Feilschen belehnen können. CASHY hat damit den Pfandkredit weltweit erstmals vollständig digitalisiert und professionalisiert. Aktuell beschäftigt das schnell wachsende Unternehmen 25 Mitarbeiter:innen und betreibt neben dem Online-Portal auch Filialen in Wien, Linz, Graz und München. Zu den Eigentümern zählen neben dem Management auch prominente österreichische Investoren wie Paysafecard-Gründer Michael Müller und Alex Schütz, Gründer und CEO der C-Quadrat Investment Group.